Die Deutsche Motorsport Rallye

Die Deutsche Motorsport Rallye ist eigentlich erst seit 2002 Teil der Weltmeisterschaften, gilt aber als eine der schönsten Veranstaltungen im Rennkalender. Es ist ein Event, das drei Tage dauert und rund um die Stadt Trier ausgetragen wird. Veranstalter ist der Allgemeine Deutsche Automobil Club ADAC. Die Rallye Deutschland ist Teil der FIA Rallye-Weltmeisterschaft. Das Event ist eine der wichtigsten Veranstaltungen im deutschen Motorsport.

Die meisten Zuschauer kommen aus Deutschland, dem benachbarten Frankreich und Holland, aber auch aus Polen, Tschechien und anderen umliegenden europäischen Ländern. Erstmals ausgetragen wurde der Wettbewerb 1982 in Frankfurt und Koblenz, bevor man im Jahr 2000 in die Region um Trier wechselte. Die ersten Sieger waren Erwin Weber und Beifahrer Matthias Berg mit einem Opel Ascona 400. Der wohl bekannteste deutsche Rallyefahrer Walter Röhrl gewann 1983 mit Beifahrer Christian Geistdorfer in einem Lancia. Einzige Frau auf dem Siegerpodium war Michèle Mouton (1986).

Was diese Veranstaltung wohl so besonders macht ist die Wegfüthe vineyards of the Mosel-growing areashrung: Die Rennstrecke führt durch die Weinberge der Mosel-Anbaugebiete, aber auch auf Straßen und schließlich zum Truppenübungsplatz Baumholder.

Den Beginn der Drei-in-Ein-Rallye macht die erste Etappe, die am Freitag ausgetragen wird und zwar in den Weinbergen. Der Kurs ist durchaus anspruchsvoll, mit Haarnadelkurven, 90-Grad-Abzweigungen und steilen Abhängen auf der einen, sowie Mauern auf der anderen Seite.

Am zweiten Tag geht es nach Baumholder, einem Truppenübungsplatz, mit einer Mischung aus Apshalt, Beton und Geröll-Untergrund. So genannte Hinkelsteine, die einst Markierungen für Truppenfahrzeuge waren, stellen heute Hindernisse dar, an denen schon mancher Top-Fahrer gescheitert ist.

Bei der Wertungsprüfung im Saarland, kann der Kontrast nicht größer sein: Hier ist Bleifuß gefragt, geht es doch weitgehend auf Straßen durchs Land und oft werden hier Höchstgeschwindigkeiten erreicht. Rund um St. Wendel wird Vollgas gegeben.

Eine weitere Herausforderung ist immer auch das Wetter. Die Strecken unterscheiden sich komplett, je nachdem ob es trocken ist oder regnet.

Die Siegerehrung findet immer an der Porta Negra in Trier statt.