Früh übt sich, wer einmal ein Schumacher oder ein Vettel werden will und auch diese Weltmeister haben einmal klein angefangen. Seb, wie er oft genannt wird, war mit dreieinhalb Jahren zum ersten Mal in einem Kart unterwegs und fuhr mit acht Jahren schon die ersten Rennen.

Karts sind der wohl beste Einstieg für Kinder, wenn es um Motorsport geht. Der ADAC zum Beispiel bietet eine Kartschule an. Mit acht Jahren kann man hier schon teilnehmen. Die Kinder lernen die Grundlagen der Theorie, dürfen aber natürlich auch viel Kart fahren. Ganz oben stehen Übungen wie starten, Kurventechnik und bremsen. Im Theorie-Teil werden das Reglement, die DMSB-Regularien und das wichtige Thema Ernährung durchgenommen und in der Theorie geht es darum, wie der Motor funktioniert, wie das Chassis gebaut ist und was man über Reifen wissen muss. Die Karts werden in der Schule zur Verfügung gestellt, es müssen aber feste Kleidung oder Overall, Helm, Handschuhe und feste Schuhe mitgebracht werden.

Die bekannteste Kart-Schule ist wohl der Kder Kart Club Kerpenart Club Kerpen, wo Michael Schumacher seine ersten Runde gedreht hat und seine Karriere begann.

Wenn die Jüngsten lieber auf zwei Rädern unterwegs sind, dann empfehlen sich zum Beispiel die ADAC Mini Bike und ADAC Pocket Bike Schnupperkurse. Sie finden auf Kartbahnen statt und die Kinder lernen darin, auf einem Minibike zu sitzen, zu balancieren und zu fahren. Pocket Bikes sind für Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren geeignet, Mini Bikes für Jugendliche zwischen acht und 13 Jahren.

Wer eine solche Ausbildung gemacht hat, kann sich dann überlegen, bei Wettbewerben teilzunehmen. Die ADAC Kartmasters ist einer der bekanntesten Wettbewerbe und steht Kinder und Jugendlichen offen. Die Bambini sind zwischen 10 und 14 Jahre alt, die Klassen OK-Junior und X30-Junior für 12 bis 16 Jahre und OK, KZ2 und X30 Senior für Jugendliche und Erwachsene ab 15 Jahren. Jede Veranstaltung besteht aus einem Zeittraining, Heats und zwei Rennen.